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Ganz Bayern Entwicklungsgebiet |
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Geschrieben von: Alexander Bagus
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Donnerstag, den 29. September 2011 um 19:15 Uhr |
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LiSL Bayern sieht für das gesamte Bundesland Handlungsbedarf, um jungen Lesben, Schwulen und Transgender adäquate Hilfe bieten zu können.
Die Münchner Studie „Da bleibt noch viel zu tun...!“ ist für die Liberalen Schwulen und Lesben Bayern (LiSL Bayern) ein deutliches Alarmzeichen. „Das Ergebnis der Befragung von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe zur Situation von lesbischen, schwulen und transgender Kindern, Jugendlichen und Eltern in München ist erschreckend“, so Charlena Wirth, Vorsitzende der LiSL Bayern.
Für Wirth liegt auf der Hand, dass es von städtischer Seite das Fachpersonal besser gefördert und fortgebildet werden muss: „Wenn über zwei Drittel der 800 Befragten angeben, dass es keine Fortbildungsangebote für sie in Bezug auf den Umgang und die Hilfe für junge Lesben, Schwule und Transgender sowie in nur 13,4 Prozent der Fälle ein Aufklärungsangebot für Jugendliche gibt, dann ist das ein Armutszeugnis. Hier sind die Verantwortlichen bei den öffentlichen Trägern in die Pflicht zu nehmen, diesen Mangel abzustellen. Gleiches gilt für das fehlende Aufklärungsangebot, das noch viel leichter umgesetzt werden kann.“
Auch sieht die LiSL-Bayern Chefin das aus einer bayernweiten Perspektive: „Wenn schon das weltoffene und bunte München als belastend für lesbische, schwule und transgender Jugendliche gelten muss, dann kann sich die Situation in den anderen bayerischen Ballungsgebieten sowie im ländlichen Raum nur katastrophal darstellen. Ganz Bayern ist ein Entwicklungsgebiet in diesem Bereich.“ Wirth sieht hier auch die Staatsregierung in die Pflicht genommen: „Vor allem braucht es ein Programm zur gezielten Fortbildung für Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendhilfe. Daher fordern wir die Landesregierung auf, nicht nur die Fachleute der Kinder- und Jugendhilfe landesweit zu befragen, sondern ihnen auch die entsprechenden Kompetenzen an die Hand zu geben, um die lesbischen, schwulen und transgender Jugendlichen entsprechend unterstützen zu können.“
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Offener Brief an Kardinal Marx |
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Geschrieben von: Alexander Bagus
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Mittwoch, den 13. Juli 2011 um 05:45 Uhr |
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Sehr geehrter Herr Kardinal Marx,
nach Informationen des LSVD (Lesben- und Schwulenverband in Deutschland) werden Sie in der Berichterstattung über das Gesprächsforum der Katholischen Kirche vom „Evangelischen Pressedienst“ mit den Worten zitiert: „Der Münchner Kardinal Reinhard Marx sieht nach dem Gesprächsforum drei Schwerpunkte für Veränderungen in der Kirche: Es gehe um den Umgang mit gescheiterten und zerbrochenen Menschen, wozu er unter anderem Geschiedene und Homosexuelle zählte. (…)“
Die Liberalen Schwulen und Lesben fordern Sie auf, derart beleidigende, Menschen verachtende und diskriminierende Äußerungen zu unterlassen und sich für die geäußerten und verletzenden Worte bei Schwulen, Lesben und Geschiedenen umgehend zu entschuldigen. Sie machen mit ihren unüberlegten und herabwürdigenden Worten jegliche Reformbemühungen, Toleranzbewegungen und Aufbrüche innerhalb der (Katholischen) Kirche und auch außerhalb IhrerGlaubensgemeinschaft zunichte und greifen beispielsweise auch homosexuelle Priester an. So führen Sie das Gebot der (menschlichen) Nächstenliebe ad absurdum.
Falls Sie der Evangelische Pressedienst nicht richtig zitiert haben sollte, bitten wir um entsprechende Klarstellung.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Charlena Wirth Liberale Schwule und Lesben (LiSL) Landesvorsitzende in Bayern
gez. Manfred Krönauer Liberale Schwule und Lesben (LiSL) Bundespressesprecher |
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 13. Juli 2011 um 05:51 Uhr |
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„Zeichen der öffentlichen Anerkennung“ - LiSL Bayern begrüßt Denkmalbeschluss des Münchner Kulturausschusses |
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Geschrieben von: Alexander Bagus
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Montag, den 30. Mai 2011 um 17:20 Uhr |
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Auf große Freude bei den Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) Bayern ist die einstimmige Entscheidung des Münchner Kulturausschusses, ein Denkmal zur Erinnerung an die unter dem NS-Regime verfolgten und ermordeten Homosexuellen zu errichten, gestoßen. „Damit wird auch in der bayerischen Landeshauptstadt hoffentlich bald der schwulen Opfer der Nationalsozialisten gedacht werden“, begrüßt Charlena Wirth, die Landesvorsitzende der LiSL Bayern, den Beschluss.
Auch der Standort des Denkmals vor dem ehemaligen Szenelokal „Schwarzfischer“ am Oberanger/Ecke Dultstraße fand Wirths Begrüßung. „Hiermit wird die Tradition einer schwullesbischen Szene in München hervorgehoben und auch dieser erinnert“, bekräftigt Wirth. Bei der alleinigen Erinnerung an die Opfer der 12jährigen Nazi-Diktatur dürfe es aber nicht bleiben. „Lesben und Schwule wurden auch nach 1945 noch jahrzehntelang diskriminiert und auch heute noch lässt die Gleichstellung in manchen Bereichen noch sehr zu wünschen übrig. Auch in diesem Sinne soll das Denkmal mahnen“, so die Liberale.
„Der Stadtrat ist nun aufgefordert dem Beispiel des Kulturausschusses zu folgen. Auch die Einstimmigkeit hat Signalwirkung“, bekundet Wirth. Der Jury zur Benennung eines geeigneten Künstlers wünscht Wirth eine glückliche Hand: „Die Würde der homosexuellen Opfer von Verfolgung und Diskriminierung muss das Denkmal widerspiegeln, um ein wirklich identitätsstiftendes Zeichen zu sein. Ich bin davon überzeugt, dass die Jury dieser Herausforderung bei der Künstlerauswahl gewachsen sein wird.“ |
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. Mai 2011 um 17:30 Uhr |
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Bayern bekommt LiSL. Landesvorsitzende Wirth führt Liberale Schwule und Lesben in Bayern an. |
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Geschrieben von: Manfred Krönauer
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Bei bestem Kaiserwetter, strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel haben sich die Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) Bayern in der Landeshauptstadt München gegründet. Als Gründungslokal suchten sie sich die Traditionsgaststätte "Deutsche Eiche" in der Reichenbachstraße aus. Bundesschatzmeister der LiSL Manfred Krönauer lud zur Veranstaltung ein und begrüßte die Teilnehmer. Krönauer ist davon überzeugt, dass ein schwul-lesbisch-liberaler Landesverband der bayerischen Politik, die immer noch sehr konservativ geprägt ist, gut tun würde. Er sieht zwar viele Erfolge seit der FDP-Regierungsbeteiligung, aber auch noch viele unbearbeitete Themen. Für den Landesvorsitz schlug er die Münchnerin Charlena Wanda Wirth vor. Nach einer persönlichen Vorstellung von Wirth konnte sie 100% der Stimmen erzielen und war sichtlich überwältigt. Sie versprach, die liberale Stimme in Bayern laut zu erheben – auch innerhalb der FDP! Sie wird zusammen mit anderen Vereinigungen in der Szene Kontakt aufnehmen und das offene Gespräch suchen und kurzfristig die wichtigsten schwul-lesbische Themen auf die Tagesordnung zu setzen. Außerdem sicherte sie zu, bei allen wichtigen Veranstaltungen wie beispielsweise den Straßenfesten in München und natürlich den CSD's in Bayern so oft wie möglich präsent zu sein. Ihre Stellvertreter Alexander Bagus (Würzburg) und Georg Tzanis (München) wurden ebenfalls mit 100%-Ergebnissen gewählt. Als Beisitzer sind der Fraktionsvorsitzende im Münchner Stadtrat Dr. Michael Mattar, Marcus Werther und Ulf Dingerdissen gewählt worden. Wirth berief gleich noch vor Ort eine Landesvorstandssitzung ein, um organisatorische Details zu besprechen. Der aus Frankfurt angereiste Bundesvorsitzende der LiSL Manfred Donack sprach ein Grußwort und wünschte LiSL Bayern alles Gute und vor allem viele gesellschaftspolitische Erfolge. Noch ist viel zu tun, um gleiche Rechte und gleiche Pflichten für Schwule und Lesben gerade auch in Bayern durchzusetzen. Er versprach dem neu gewählten Landesvorstand seine volle Unterstützung. Im Anschluss an die Veranstaltung führte Dietmar Holzapfel, der Besitzer der Deutschen Eiche, durch seine Traditionsgaststätte und zeigte den Mitgliedern von LiSL seine neue Dachterrasse mit gigantischem 360°-Ausblick, auf der er die Münchner Sehenswürdigkeiten, angefangen beim Gärtnerplatztheater über das Europäische Patentamt bis zum Gasteig, Friedensengel, SZ-Gebäude hin zur Frauenkirche diese im Einzelnen erläuterte und ein paar interessante Geschichten über seine prominenten Nachbarn auf Lager hatte- an dieser Stelle ein Wink an "unseren Schweini".
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