Neuwahlen des Landesvorstandes

Charlena Wirth, Landesvorsitzende

Charlena Wirth, Landesvorsitzende

Liberale Schwulen und Lesben Bayern werfen Kultusministerium weitere Benachteiligung homosexueller Partnerschaften an bayerischen Schulen vor

München. In ihrer dritten ordentlichen Landesmitgliederversammlung nach der Gründung im Jahr 2011 wählten die Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) Bayern am vergangenen Samstag einen neuen Landesvorstand. Dabei wurde die bisherige Landesvorsitzende, die Münchnerin Charlena WIRTH, in ihrem Amt einstimmig bestätigt.

Alexander Bagus, stellv. Landesvorsitzender für Programmatik/Organisation

Alexander Bagus, stellv. Landesvorsitzender für Programmatik & Organisation

Nach der Bestätigung von WIRTH wurden Alexander BAGUS (Programmatik/Organisation) aus Würzburg und Waldemar BUNKOWSKI (Presse) aus München als stellvertretende

Landesvorsitzende ebenfalls einstimmig gewählt. Die zwei Beisitzer Dr. Michael MATTAR und Georg TZANIS komplettieren den neuen Landesvorstand. WIRTH zeigte sich mit dem Verlauf Ihrer zweiten Amtszeit zufrieden. „Sowohl die Mitgliederzahl konnten wir in dieser Zeit um 32 Prozent steigern, als auch die Präsenz vor Ort stetig ausbauen“, betonte die Landesvorsitzende Charlena WIRTH, die zudem auf ein sehr aktives Wirken in der schwullesbischen Szene u.a. durch Beteiligung am Aktionsbündnis und der Koordinierungsstelle der Landeshauptstadt München verweisen konnte.

Die Herausforderungen seien jedoch für die kommende Amtszeit groß, unterstrich WIRTH. „Ohne parlamentarische Unterstützung und Mandatsträger wird die Teilnahme am Münchner CSD zum Kraftakt. Doch diesen werden wir mit zahlreicher Unterstützung anderer liberaler Vorfeldorganisation, privaten Spendern und eigenem Engagement stemmen“, zeigte sich WIRTH überzeugt.

Waldemar Bunkowski, stellv. Landesvorsitzender für Presse & Öffentlichkeitsarbeit

Waldemar Bunkowski, stellv. Landesvorsitzender für Presse & Öffentlichkeitsarbeit

In der Debatte über die Lehrplanänderungen in BadenWürttemberg, wo schwullesbische Lebensweisen stärker verankert werden sollen, räumt WIRTH in Bezug auf Bayern ordentlich auf: „Auch der Freistaat hat im Bildungsbereich noch starken Nachholbedarf. Die Behauptung des Bildungsministers

Dr. Spaenle, es sei Bayern ein wichtiges Anliegen, die Vielfalt an Lebenswirklichkeiten der Menschen auch im Unterricht und in Schulbüchern mit abzubilden, ist Augenwischerei. Dies ist eben nicht in den Lehrplänen aller bayerischen Schularten verankert. Gerade an den Realschulen wird im Fachprofil Biologie noch immer auf eine rein heterosexuelle Lebensnorm abgestellt. Diese Haltung ist wie die der CSU gegenüber homosexuellen Partnerschaften weiterhin von vorgestern!“

Podiumsdiskussion zur Münchner Kommunalwahl

Liberaler OB-Kandidat Dr. Michael Mattar

Am 4. Februar 2014 findet ab 19.30 Uhr im Sub (Müllerstr. 14, 80469 München) eine Podiumsdiskussion zur Komunalwahl statt. Teilnehmen wird auch unser LiSL-Landesvorstandsmitglied und OB-Kandidat für München, Dr. Michael Matter. Wir würden uns sehr freuen, wenn er an diesem Tag zahlreichen Zusprüche und Unterstützung erhält!