Gleichstellung flächendeckend! LiSL Bayern präsentierte sich auf dem 1. Aschaffenburger CSD

LiSL Bayern auf dem 1. Aschaffenburger CSDDas Thema „Gleichstellung“ ist für die Liberalen Schwulen und Lesben Bayern keines, das auf die Großstädte beschränkt bleiben darf. Daher waren wir auf dem 1. Aschaffenburger CSD „Aschaffenburg l(i)ebt bunt“ nicht nur an der Demo, sondern auch mit einem Info-Stand beteiligt. Zusammen mit den Jungen Liberalen Aschaffenburg waren wir – neben der örtlichen Antifa – die einzige politische Gruppierung, die diesen „Kleinstadt-CSD“ (so die Veranstalter im wufmag) unterstütze und Präsenz vor Ort zeigte.

1.000 Menschen – mehr als viermal so viele wie erwartet –  zogen vom Hauptbahnhof aus durch die Aschaffenburger Innenstadt und demonstrierten für Gleichtstellung, Akzeptanz und ein positives Klima gegenüber sexuellen Minderheiten.
Wie nötig es ist, Gleichstellung auch im ländlicheren Raum zu forcieren, zeigten die Beschmierungen an den Mauern des JuKuz, wo das CSD-Hoffest stattfand. In der Nacht von Freitag auf Samstag hinterließen CSD-Gegner Kritzeleien wie „No Homos“ und „No Gender“. Die Veranstalter, die LGBT*IQ-Jugendinitiative rAinBows, die bisher bei ihren übrigen Aktivitäten niemals solche Anfeindungen erlebten, und die Gäste waren entsprechend schockiert und empört über diese homophoben Auswüchse. Auch wir verurteilen diesen Hass gegenüber Andersl(i)ebenden und hoffen, dass das Main-Echo Aschaffenburg das entsprechend thematisieren wird. So etwas darf nicht verschwiegen werden!