„Diskriminierungsverbot muss strikt eingehalten werden“

München, 30.11.2012 (pa). „Die Ablehnung eines Bewerbers oder die Entlassung eines Arbeitnehmers wegen einer HIV-Infektion ist für uns undenkbar. Wir verurteilen jegliche Diskriminierung von Menschen mit HIV im Berufsalltag“, sagt Dr. Otto Bertermann (München), Gesundheitsexperte der Landtags-FDP, aus Anlass des Welt-AIDS-Tags am 1. Dezember. Der Diskriminierungsschutz der HIV-Infizierten durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und die Gleichbehandlungsrichtlinien müsse im Alltag sowie im Berufsleben unbedingt gewährleistet werden, betont der Liberale.

Nach aktuellen Schätzungen des Robert-Koch-Instituts leben in Bayern 10 000 HIV-Positive, in München etwa 5000 Betroffene. „Nach Schätzungen arbeiten nur etwa zwei Drittel aller Erkrankten“, betont Bertermann. Die Betroffenen müssten oft mit Ausgrenzung, Diskriminierung und psychischer Belastung kämpfen, wenn sie sich zu ihrer Erkrankung bekennen.

„Tolerantes und aufgeklärtes Zusammenleben von Gesunden und HIV-Infizierten muss durch regelmäßige Informationen und Kampagnen weiter verbessert werden. Die Welt-Aids-Tag-Kampagne „Positiv zusammen leben. Aber sicher!“, die das Bundesgesundheitsministerium ins Leben gerufen hat, ist genau der richtige Weg, um auf Diskriminierung und Stigmatisierung in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen, “ sagt der stellvertretende Vorsitzende seiner Fraktion.

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